Was für Neubauten bereits seit dem 1. Januar 2013 Pflicht ist, gilt ab 31.12.2017 auch für Bestandsobjekte. Nach §46 der Bayrischen Bauordnung (BayBO) ist mindestens in jedem Kinder- und Schlafzimmer, dem Flur und den Aufenthaltsräumen jeweils ein Rauchmelder zu installieren.
Die Leasing- und Anmietkosten sind dem käuflichen Erwerb zuzuordnen und demnach ebenso wenig umlagefähig, wie die Anschaffungskosten selbst. Der Vermieter kann jedoch die Kosten der Anschaffung und des Einbau der Rauchmelder im Wege der Modernisierungsmieterhöhung geltend machen. Die Rechtsgrundlage hierfür ist § 559 Abs. 1 BGB, wonach die Miete um jährlich 11 % erhöht werden kann, wenn in der Wohnung bauliche Maßnahmen durchgeführt werden, die die Wohnverhältnisse dauerhaft verbessern. Die Voraussetzungen dieser Regelung sind beim Einbau von Rauchmeldern erfüllt, da es sich um eine bauliche Maßnahme handelt, durch welche die Wohnungsnutzung sicherer wird.